Der Vorfall

 

Stromausfall am 20. November 2004

 

Ca. 22.10 Uhr             

Service-Personal meldet, Kassen funktionieren nicht.

Personal und Chef-Service (Roswitha Derendinger) versuchen die Störung zu beheben. Ohne Erfolg. Stellen fest, dass kein Strom mehr vorhanden ist.

Ca. 22.30 Uhr             
Suchen nach Bruno Dubach (FLm Kassenspezialist), Stellen fest, dass keine der 6 Kassen bei den Service-Ausgaben mehr Strom haben. Man sucht nach dem Elektriker (Wim van der Flugt) und mit dem Hallenwart (Fritz Winteler) und mit einem Testgerät wird der Stromausfall festgestellt.

Ca. 23.00 Uhr           
Servicepersonal melden, die Kaffeemaschine beim Hauptbüffet ist ohne Strom. Hallenwart bringt Verlängerung, kann die Kasse wieder einschalten.

Ca. 23.10 Uhr
Blackhills – Bar meldet, Kaffeemaschine und Kühlschrank ohne Strom.

Ca. 23.30 Uhr
Fritz Winteler, Bruno Dubach und  Wim van der Flugt gehen in denSchaltraum der Halle, stellen fest, dass ein „FI Fehlstromschalter“ sehr heiss ist und kann nicht mehr eingeschaltet werden (neue Installation). Zur selben Zeit kommt das Servicepersonal von der Gegenseite der Halle und meldet, dass bei der PrairieFire - Bar die Kasse, die Kaffeemaschine und der Kühlschrank keinen Strom mehr haben.

Harley – Bar hat kein Licht mehr und die Kühlschränke sind auch ohne

Strom. Zur selben Zeit entscheidet man sich, alle Stromkabel auszuziehen, aber der „FI“ liess sich nicht einschalten, war immer noch zu heiss. Beim Chuck – Wagon war der Bainmarie und der Kühlschrank ohne Strom und Chili con garne konnte nicht mehr warm serviert werden, nur noch kalt.

Ca.24.00 – 1.00 Uhr
Wim van der Flugt fährt in unser Lager (Tribschenstrasse 57) und in die Kantons Schule Reussbühl, holt Verlängerungen für 380 Volt TYP 15.

Ca.01.00 – 1.30 Uhr
Mit umstecken und diversen Verlängerungen in Bodensteckdosen konnte endlich der Stromzufluss wieder hergestellt werden. Herr Winteler fand noch eine 380 V Verlängerung für die  Kaffeemaschine beim Hauptbüffet.

 Anhang:

Alle Anlagen liefen daraufhin wieder einwandfrei. Somit mussten wir feststellen, dass das ganze Desaster nicht auf einen Kurzschluss oder eine schadhafte Installation unsererseits zurückzuführen ist.

 


Sehr geehrte Damen und Herren

 

Seit 1984 machen wir den Westernball / West-Fest in der Festhalle Allmend Luzem. Mit jedem Fest verlangte die Verwaltung Unterlagen in Bezug auf die Bauten, Baren, Buffets etc. Jedes Jahr erhielt die Verwaltung die Pläne, so auch 2004. Wir haben nicht mehr und nicht weniger gebaut, als all die Jahre

vorher.

Nach dem Desaster vom Samstag, 20. November 2004 ging ich zu Herr Christen von der Liegenschafts Verwaltung. lch schilderte ihm den Sachverhalt und wollte dafür eine Erklärung. Herr Christen sagte: Wir haben die besseren Anwälte als sie Herr Burri, da haben sie eine 2 am Rücken, und übrigens wäre immer noch Herr Eme zuständig.

Dann ging ich zu Herr Erne, erklärte alles nochmals. Herr Erne sagte das EWL habe noch bis Donnerstag,18. November in der Festhalle gearbeitet. Am Wandkalender des Büros war das Datum rot unterstrichen.

Herr Erne wie auch Herr Winteler (Hallenwart) wussten nicht, dass die Elektroanlage nicht dem entsprach was wir die letzten 19 Jahre für den Westernball benutzt haben.

Darauf wurde uns kulanterweise Fr. 3000.- Mietreduktion angeboten, hat aber immer noch den Fehler unszugeschoben.

Mit diesem Angebot waren wir aber nicht einverstanden und ich kontaktierte nochmals Herr Erne. Dort traf ich zum 1.Mal Herr Bruno Weisshaupt, Stadtbaumeister. lch erklärte Ihm die Lage und er wollte auch einen Lageplan zur Einsicht. Darauf sagte er wortwörtlich: Herr Erne, was Herr Burri mir sagt, tönt anderst als sie es mir erklärt haben!

Wir vereinbarten darauf für den 11. Februar /Aschermittwoch 2005 ein provisorisches Treffen in der Festhalle mit Herr Weisshaupt, Herr Kreienbühl (EWL), Herr Blättler (Stadt) und Herr Dubach (Fl Kassen). Leider war Herr Dubach nicht abkömmlich. Darauf wollte Herr Blättler das Treffen auf den 13. Februar verschieben, aber dann passte es Herr Kreienbühl nicht und so wurde der Termin auf den 17. Februar 18.00 Uhr festgesetzt, weil Herr Blättler am 16. Februar nicht abkömmlich war (Probe). Am vereinbarten Temmin (17. 2.) kamen leider Herr Blättler und Herr Kreienbühl nicht. Zum Glück war Herr Bischof (Lumag) in der Festhalle noch anwesend und so hatten wir Gelegenheit im Schaltraum alle Legenden des Tableau zu kopieren und da fanden wir auch auch das Datum 15. Dezember 2004 von der EWL an die Lumag.

Da rieten mir diverse Fachleute, ich soll mich an Sicuro Central wenden.

Inzwischen leitete die Liegenschaftsverwaltung eine Betreibung ein, ich machte Rechtsvorschlag und es wurde einen Termin beim Friedensrichter vereinbart. Herr Res Luchs und Herr Alois Schmid von der Sicuro haHen mir dann weiter. Herr Res Luchs testete darauf in der Festhalle die „FI~ auf ihre Funktion.

Von der EWL verlangte ich Sicherheitsnachweise betreffs der „FI. und erhielt 8 A4 Seiten. Darauf stellte Herr Res Luchs fest, dass für F313,3131,315.317 kein Sicherheitsnachweis vorhanden war.

Sicuro Central machte dann weitere Tests und musste feststellen, dass 313/1 im Ankleide und Duschraum etwas nicht DFI "- Konform nach „Min 2000" war (was auch immer das heisst!).

Darauf hin hat die Stadtverwaltung den Termin beim Friedensrichter annulliert.Nach einem Treffen mit Herr Weisshaupt, Herr Bernet und Herr Kreienbühl wollte mir die EWL Fr. 7000. zugestehen. Herr Weisshaupt ging dann in die Ferien und er hätte gerne gehabt, dass ich bis zum 11.Juli

mit diesem Deal einverstanden wäre, aber ich habe erwähnt, dass ich noch einen Bericht vomTableaubauer und der Firma Hager aus Frankreich (Fl - Schalter Hersteller) erwarte.Ich habe Herr Bernet am 7. August auf sein Schreiben vom 21. Juli mitgeteilt, dass wir gut Fr. 30'000. Verlust, wenn nicht sogar mehr, hätten. Der Sicherheitsrapport (Abgangsrapport) für genau 313-315-317 tauchte erst im Juli 2005 auf, handgeschrieben, laut Herr Kreienbühl habe eine Schreibfachfrau einfach vergessen den Rapport

einzutippen. Herr Kreienbühl sagte, ich müsse ihm glauben, der Rapport sei seit Oktober 2004

geschrieben worden.

Mir hat man 5 Monate nicht geglaubt.